Notfallsanitäter-Ergänzungslehrgang im Fernstudium



Durch einen Erlass des Gesundheitsministeriums des Landes NRW ist eine Unsicherheit über den Ergänzungslehrgang zum Notfallsanitäter im Fernlehrgang entstanden.

Dazu teilen wir heute mit:

In den Ausführungsbestimmungen des Landes NRW, Teil I wird ausgeführt:

Um personelle Engpässe bei den Rettungsdienstträgern zu vermeiden und die entstehenden Kosten so gering wie möglich zu halten, kann von verschiedenen Ausgestaltungsformen (E-Learning, Blockunterricht, Lernbriefe, Lernerfolgskontrolle, Selbststudium, eigene praktische Übungen, etc.) Gebrauch gemacht werden, dabei ist ein angemessener Teil des theoretischen und praktischen Unterrichts in Form von Präsenzunterricht abzuhalten.

Diese Formulierung schließt also ausdrücklich Fernunterricht ein. Dass unser Fernlehrgang einen angemessenen Präsenzanteil enthält, hat der staatlich bestellte Gutachter festgestellt und bestätigt:

Am 11.04.2014 haben wir bei der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht, die im Auftrag aller Bundesländer für die staatliche Zulassung von Fernlehrgängen zuständig ist, einen Antrag auf Zulassung für den o. g. Fernlehrgang eingereicht.

Dabei haben wir das NotSanG, die NotSan-APrV sowie die Ausführungsbestimmungen des Landes NRW, Teil I vorgelegt.

Die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht beteiligte das Bundesinstitut für Berufsbildung an der Zulassung und schaltete einen Gutachter ein, der im staatlichen Auftrag die fachliche und pädagogische Eignung des Fernlehrgangs begutachten sollte. Die o. g. Rechtsnormen wurden ihm vorgelegt. Nach Gutachten und Rückmeldung des Bundesinstituts für Berufsbildung erteilte die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht am 10.02.2015 die staatliche Zulassung als Fernlehrgang. Damit wurde festgestellt, dass der Fernlehrgang fachlich und pädagogisch geeignet ist sowie geltendem Recht entspricht.

Nach unserer Rechtsauffassung könnten wir somit den Ergänzungslehrgang anbieten.

Um Ihnen die vollständige Rechtssicherheit gewährleisten zu können, sind wir derzeit in Gesprächen mit maßgeblichen Personen, Behörden und Verbänden, um eine Klärung herbeizuführen.

Wir gehen davon aus, dass die bereits angemeldeten Studierenden wie geplant den Abschluss machen können.