Lehrgang 48: Praxisanleiter/-in für Notfallsanitäter



Voraussetzungen

  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung “Rettungsassistent/-in” oder Notfallsanitäter/-in
  • mindestens zwei Jahre praktische Erfahrung als Rettungsassistent/-in oder Notfallsanitäter/-in
  • Mindestalter 20 Jahre

Ablauf

  • Beginn: 01.10.2017
  • Dauer: 6 Monate bei Regelstudienzeit
  • Dauer: 0 Monate bei verkürzter Studienzeit
  • Lehrbriefe: 10

Abschlüsse

  • Staatlich anerkannte Prüfung im Auftrag des Gesundheitsamtes Düsseldorf
  • Zertifikat “Praxisanleiter/-in für Notfallsanitäter” der
    Rettungsdienst-Akademie Franz Heinzmann,
    Staatlich anerkannte Berufsfachschule für den Rettungsdienst

Präsenzphasen

  • 5 Tage Seminar (50 Stunden, inkl. Prüfung)

Seminare

Bei Regelstudienzeit:
  • 19.03.2018 – 23.03.2018 Seminar E48

Bei verkürzter Studienzeit:

  • 18.09.2017 – 22.09.2017 Seminar E48

Kosten

Die Studiengebühr beträgt 999.00 €.
  • zahlbar in 6 monatlichen Raten zu 166.50 € (Regelstudienzeit)
  • zahlbar in 0 monatlichen Raten zu 0.00 € (verkürzte Studienzeit)

Zulassung

Dieser Lehrgang ist von der ZFU unter der Nummer 5103316 zugelassen.

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Voraussetzungen

Zum Lehrgang kann zugelassen werden, wer nachweist, dass er/sie

  • die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung “Rettungsassistent/-in” oder “Notfallsanitäter/-in” besitzt,
  • das 20. Lebensjahr vollendet hat,
  • über eine mindestens zweijährige praktische Erfahrung als Rettungsassistent/-in oder Notfallsanitäter/-in verfügt

Studienablauf

Sie studieren in freier Zeiteinteilung in Ihrer Wohnung oder Ihrem Büro zunächst alle 11 Lehrbriefe und senden uns die Erfolgskontrollen zu Korrektur ein.
Den Abschluss bildet der Abschluss- und Prüfungslehrgang incl. staatlich anerkannter Prüfung.

Seminar e48

  • Reflektion der Rolle des Parxisanleiters
  • Gesprächsführung mit Schülern
  • Moderation notfallmedizinischer Fallbeispiele
  • Unterweisung in der 4-Stufen-Methode
  • Prüfung

Prüfungswesen

Die Prüfung von Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern für die praktische Ausbildung an Lehrrettungswachen wird von einem Prüfungsausschuss der jeweiligen Schule abgenommen. Der Ausschuss besteht jeweils aus einer oder einem Vorsitzenden und zwei Fachprüferinnen oder Fachprüfern. Für die ordentlichen Mitglieder sind Stellvertreterinnen und Stellvertreter zu berufen. Die zuständige Behörde wird über die Besetzung des Prüfungsausschusses in Kenntnis gesetzt.

Zulassung zur Prüfung

Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet auf Antrag der Prüflinge über die Zulassung zur Prüfung und setzt die Prüfungstermine im Benehmen mit der Schulleitung fest.
Die Zulassung zur Prüfung wird erteilt, wenn der zuständigen Behörde folgende Nachweise vorliegen:

  1. der Personalausweis oder Reisepass in amtlich bestätigter Abschrift, (Personalausweis oder Reisepass bitte zum Seminar mitbringen)
  2. die Bescheinigungen über die Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen.

Prüfung

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der praktische Teil wird durch prüfungsbezogene mündliche Fragen ergänzt.

Praktische Prüfung

Die praktische Prüfung umfasst insgesamt fünf Unterrichtseinheiten. An ihr nehmen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Prüfung planen einzeln und selbstständig eine Ausbildungssituation, die insgesamt einen Zeitansatz von 15 bis 20 Minuten umfasst (Lehrprobe). Die Planung ist nicht Bestandteil der Prüfungszeit. Der Prüfling ist für die notwendigen Sachmittel verantwortlich und hat diese eigenständig zu organisieren. Die Einrichtung der Ausbildungssituation soll einen Zeitansatz von fünf Minuten nicht übersteigen. Die vorbereitete Ausbildungssituation wird vor dem Prüfungsausschuss realistisch dargestellt. Die jeweils nicht zu prüfenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen dabei die Lerngruppe dar.

Im Anschluss an die praktische Prüfung kann der Prüfungsausschuss noch ergänzende Fragen an die zu prüfende Teilnehmerin/den Teilnehmer richten, die direkten Bezug zur Planung oder Durchführung der Lehrprobe oder zu deren Inhalten haben müssen.

Schriftliche Prüfung

Die schriftliche Prüfung umfasst einen Zeitansatz von zwei Unterrichtseinheiten. Der Entwurf der schriftlichen Prüfung wird seitens der ausbildenden Schule erstellt.

Inhalt und Gewichtung der Prüfung richten sich nach den vermittelten Inhalten und deren zeitlicher Gewichtung in der Ausbildung.

Die schriftliche Prüfung kann im Auswahl-Antwort-Verfahren (Multiple Choice) erstellt werden, sofern die ausgebildeten Themenschwerpunkte sich hierfür eignen. Sie hat mindestens zu einem Drittel offene Fragen zu erhalten.

Bestehen der Prüfung

Die Prüfung ist bestanden, sofern jeder Prüfungsteil mit mindestens der Note „Ausreichend“ benotet worden ist und ein Prüfungsteil nicht als „Ungenügend“ bewertet wurde.

Die bestandene Prüfung wird mit einem Zertifikat bescheinigt und der zuständigen Behörde zur Kenntnis vorgelegt.

Studienplan

Tage Stunden Lehrbriefe
3 Lernprozesse in der Ausbildung initiieren, planen, durchführen und evaluieren
1 Reflexion der eigenen Berufssituation und Rolle als Praxisanleiter und Praxisanleiterin
5 Rahmenbedingungen von Lernprozessen in der Ausbildung
5 50 Seminar E49 mit Abschlussprüfung “Praxisanleiter/-in für Notfallsanitäter”