Lehrgang 30: Notfallsanitäter/-in für Rettungsassistenten > 2011 EP



Voraussetzungen

Für die Anmeldung zum Lehrgang:

  • Nachweis über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Rettungsassistentin“ oder „Rettungsassistent“ nach dem 1.1.2012 (unbeglaubigte Kopie)
  • Erklärung über Straf- und Ermittlungsverfahren
  • Erklärung über gesundheitliche Eignung

Zum ersten Seminar bzw. zur Staatsprüfung (erst nach Aufforderung):

  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Rettungsassistent/in (Original)
  • körperliche, geistige und persönliche Eignung (Original ärztliches Zeugnis)
  • Polizeiliches Führungszeugnis, Belegart an Behörden

Ablauf

  • Beginn: 01.10.2017
  • Dauer: -24213 Monate bei Regelstudienzeit
  • Dauer: -24213 Monate bei verkürzter Studienzeit
  • Lehrbriefe: 32
  • Vorbereitung auf die Staatliche Ergänzungsprüfung Notfallsanitäter/-in

Präsenzphasen

  • 320 Stunden Praktika
  • 46 Tage Seminar (460 Stunden)

Seminare

Bei Regelstudienzeit:

    Bei verkürzter Studienzeit:

      Kosten

      Die Studiengebühr beträgt 4190.00 €.
      • zahlbar in -24213 monatlichen Raten zu -0.17 € (Regelstudienzeit)
      • zahlbar in -24213 monatlichen Raten zu -0.17 € (verkürzte Studienzeit)

      (Exkl. Prüfungsgebühr, s.u.)

      Staatliche Ergänzungsprüfung

      • Die staatliche Ergänzungsprüfung ist nicht Bestandteil des Studienvertrages.
      • Sie melden sich im ersten Seminar über die Rettungsdienst-Akademie beim Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf zur staatlichen Ergänzungsprüfung an.
      • Die staatliche Ergänzungsprüfung dauert ca. 5 Tage.
      • Die Prüfungsgebühr beträgt € 400,00

      Zulassung

      Die Lehrbriefe dieses Lehrgangs sind von der ZFU unter der Nummer 591914 zugelassen.

      Möchten Sie nun…

      Bitte geben Sie in der Studienanmeldung unbedingt das Datum Ihrer Berufsurkunde Rettungsassistent/-in,
      z. B. Beruf Rettungsassistent/-in 12.12.2012

      …zur Online-Anmeldung
      …Studienhandbuch herunterladen [PDF, 1630KB]
      …Studienhandbuch anfordern
      …per E-Mail Fragen zum Lehrgang stellen

      Notfallsanitäter/-in für Rettungsassistenten nach dem 1.1.2012

      Rechtsgrundlage

      Sie haben die freie Schulwahl, Sie können also frei wählen, in welchem Bundesland und an welcher Schule Sie die weitere Ausbildung nach § 32 NotSanG absolvieren möchten. Die staatliche Ergänzungsprüfung müssen Sie an der Schule ablegen, an der Sie an der weiteren Ausbildung teilgenommen haben. Vom dort zuständigen Gesundheitsamt, also dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, erhalten Sie die Berufsurkunde. Diese gilt bundesweit und muss Ihren örtlichen Behörden nicht vorgelegt werden. Sie legen Sie nur Ihrem Leiter Rettungsdienst vor.

      Themenbereiche

      Der Ergänzungslehrgang umfasst die Themenbereiche:

      • Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte
      • Handeln im Rettungsdienst an Qualitätskriterien ausrichten, die an rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen orientiert sind
      • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken, lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung durchführen

      Praktika

      • 80 Stunden in einer Notfallaufnahme
      • 60 Stunden in Anästhesie/OP
      • 40 Stunden im Intensivpflegebereich
      • 140 Stunden in einer Rettungswache

      Staatliche Ergänzungsprüfung

      Die staatliche Ergänzungsprüfung nach § 32 Absatz 2 Satz 1 des Notfallsanitätergesetzes umfasst einen mündlichen und einen praktischen Teil.

      Mündlicher Teil der Ergänzungsprüfung

      Der mündliche Teil der Ergänzungsprüfung erstreckt sich auf die folgenden Themenbereiche:

      • Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebe-dürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte,
      • Handeln im Rettungsdienst an Qualitätskriterien ausrichten, die an rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen orientiert sind,
      • bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken, lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung durchführen.

      (2) Die Prüflinge werden einzeln oder zu zweit geprüft. Die Prüfung soll für jeden Prüfling mindestens 30 und nicht länger als 40 Minuten dauern. § 16 Absatz 1 gilt entsprechend.

      Praktischer Teil der Ergänzungsprüfung

      Der praktische Teil der Ergänzungsprüfung erstreckt sich auf die Übernahme aller anfallenden Aufgaben einer fachgerechten rettungsmedizinischen Notfallversorgung bei zwei vorgegebenen Fallbeispielen. Eines der Fallbeispiele stammt aus dem Bereich der traumatologischen Notfälle und eines aus dem Bereich internistischer Notfälle.

      Studienablauf

      Leider ist es immer noch so, dass die Basismaßnahmen von den Rettungskräften vernachlässigt werden. Erfahrungen in den ersten Notfallsanitäterprüfungen haben gezeigt, dass viele Prüflinge wegen fehlender Basismaßnahmen nicht bestanden haben. Unsere Absolventen wissen, dass wir in der Rettungsassistentenausbildung versucht haben, die Basismaßnahmen in jeder Einzelmaßnahme mit mindestens “gut” abzuschließen. Das ist teilweise gelungen. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: Jeder angehende Notfallsanitäter muss alle Basismaßnahmen mit mindestens “gut” abschließen. In den ersten beiden Studienmonaten erhalten Sie deshalb monatlich ein Lehrbriefpaket, mit welchem Sie Basismaßnahmen aus der Rettungsdienstausbildung wiederholen. Falls dabei fachliche Probleme auftreten, stehen Ihnen unsere Fachlehrer per E-Mail zur Verfügung. Danach absolvieren Sie Seminar g1 “Notfallmedizinische Basismaßnahmen”.

      Zur Vorbereitung auf das Seminar g2 “Erweiterte notfallmedizinische Maßnahmen” erhalten Sie weitere Lehrbriefe, bevor Sie dieses Seminar absolvieren. Es handelt sich um die erweiterten Maßnahmen aus dem Pyramidenprozess des Bundesverbandes der ärztlichen Leiter Rettungsdienst, welche vom Land NRW vollständig und unverändert in die Ausführungsbestimmungen übernommen wurden. Dort ist festgelegt, wie oft Sie welche Maßnahmen am Phantom üben müssen. Deshalb dürfen Sie erst nach diesem Seminar mit den Praktika beginnen, in denen Sie diese Maßnahmen am Patienten üben sollen.

      Anschließend besuchen Sie das Seminar g3 “Chirurgie, Traumatologie”. Neben dem theoretischen Unterricht erwarten Sie hauptsächlich Fallbeispiele aus dem Bereich der Traumatologie. Ein Tag ist für die Optimierung der Basismaßnahmen aus Seminar g1 vorgesehen.

      Anschließend besuchen Sie das Seminar g4 “Innere Medizin”. Neben dem theoretischen Unterricht erwarten Sie hauptsächlich Fallbeispiele aus dem Bereich der Inneren Medizin. Ein Tag ist für die Optimierung der Basismaßnahmen aus Seminar g1 vorgesehen.

      Anschließend besuchen Sie das Seminar g5 “Pädiatrie, Gynäkologie, Neurologie etc.”. Neben dem theoretischen Unterricht erwarten Sie hauptsächlich Fallbeispiele. Ein Tag ist für die Optimierung der Basismaßnahmen aus Seminar g1 vorgesehen.

      Anschließend besuchen Sie das Seminar g6 “Notfallmedizinisches Management”. Neben dem theoretischen Unterricht erwarten Sie hauptsächlich notfallmedizinische Fallbeispiele. Ein Tag ist für die Optimierung der Basismaßnahmen aus Seminar g1 vorgesehen.

      Nach dem Studium weiterer Lehrbriefe absolvieren Sie das Seminar g7 “Handlungskompetenz”. Erste Erfahrungen haben gezeigt, dass Handlungskompetenzen unterschiedlich gut beherrscht werden. Es ist eben nicht nur wichtig, zu wissen, was man tun muss, sondern auch, in welcher Reihenfolge.

      Das letzte Seminar g8 steht als unmittelbares Prüfungsvorbereitungsseminar im Zeichen der Fallbeispiele. Auch die Variablen für die Prüfung werden Ihnen vermittelt.

      Die staatliche Ergänzungsprüfung wird von der zuständigen Behörde mit unseren Fachprüfern in unseren Räumen durchgeführt. Dazu ist eine separate persönliche Anmeldung erforderlich, die wir in Seminar entgegennehmen.

      Studienplan

      Tage Stunden Lehrbriefe
      11 Themenbereich 7
      6 60 Seminar g1: Basismaßnahmen
      4 Themenbereich 7
      5 50 Seminar g2: Erweiterte Maßnahmen
      6 60 Seminar g3: Chirurgie, Traumatologie
      6 60 Seminar g4: Innere Medizin
      5 50 Seminar g5: Pädiatrie, Gynäkologie, Neurologie
      6 60 Seminar g6: Notfallmedizinisches Management
      10 80 Praktikum Notaufnahme
      8 60 Praktikum Anästhesie
      5 40 Praktikum Intensivstation
      12 140 Praktikum Lehrrettungswache
      15 Themenbereich 3, 6 und 7
      6 60 Seminar g7 “Handlungskompetenz”
      6 60 Seminar g8 “Fallbeispiele”
      5 Staatliche Ergänzungsprüfung Notfallsanitäter/-in
      Urkunde vom Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf:
      Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Notfallsanitäter/-in